Anatomie

 Das Power-House

Powerhouse 1

Powerhouse 1. Illustration: Mascha-art.

Powerhouse 2

Powerhouse 2. Illustration: Mascha-art.

 

 

 

 

Anregung: Fuß-Reflex-Zonen

Fußreflexzonen. Illustration: Mascha

 

Das Powerhouse

Eine starke Mitte, schützt vor Verletzungen!

Trainiert werden beim Pilates vor allem die  tief im inneren liegenden Bauchmuskeln. Auch die Beckenbodenmuskulatur und der kleinen Stabilisierungsmuskeln rund um die Wirbelsäule, werden angesprochen. In der ersten Illustration sehen sie  den Rectus Abdominis  der Volksmund nennt ihn Sixpack.  Er stützt die Wirbelsäule von Innen. Obliquus Internes, und Obliquus Externes, sind die schrägen Bauchmuskeln. Sie sind für Drehungen und Beugungen zuständig. Der Transversus bildet die innerste Schicht. Seine Aufgabe ist es die Organe zu halten und stützen.
Wenn diese Muskelgruppen gut ausgebildet sind, schützen sie den Rücken beim Beugen. Sie fühlen sich stärker, stabiler und belastbarer. Taille und Hüfte werden ganz nebenbei, schlanker.

Illustrationen von Mascha Düben

Bauchmuskeln

Die Bauchmuskeln

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufrichtig sein

Richten sie zur voller Größe auf. Nach einen anstrengenden Tag im Büro und Ärger mit dem Chef, fühlt man sich nicht nur kleiner, man ist es auch! Geben sie Ihrem Körper die Möglichkeit sich ganz aufzurichten.Mit Hilfe einer Lotlinie , lässt sich feststellen wo Ihre Haltung von der optimalen Ausrichtung abweicht. Ihr Körper lernt schnell, die neuen Bewegungs- und Haltungsgewohnheiten in den Alltag zu integrieren.

Aufrecht Stehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Beckenstellung

Das Becken ist innen, wie eine Schale. Stellen sie sich vor, die Schale ist mit Flüssigkeit gefüllt und soll seinen wertvollen Inhalt behalten. Dies ist nur Möglich, wenn es korrekt ausgerichtet ist. Beim Pilatestraining wird viel Aufmerksamkeit auf die Stellung des Beckens verwendet. Die Wirbelsäule muss der vom Becken eingeschlagenen Richtung folgen und ausgleichen. Deswegen ist seine Stellung im Fokus der Aufmerksamkeit

Das Becken, Aufrichtung

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Beckenboden

Der Beckenboden bildet den Halt, nach unten für unsere Organe. Ein schlaffer Beckenboden bewirkt, das sich unsere Organe absenken. Sie rutschen nach unten. Er sollte so elastisch und kräftig sein, wie ein Trampolin. Ein trainierter Beckenboden, hält die Organe beisammen und wir sind in der Lage, Energie im Körper zu behalten. Unsere Energie, sickert unablässig aus uns heraus, wenn der Beckenboden keinen halt bietet. Mehr Vorteile eines trainierten Beckenbodens:

  • Hält die Organe in Form und nach oben.
  • Das Gleichgewicht ist stabiler. Haltung und Beckenausrichtung.
  • Federt Druckbelastungen ab: Springen, Husten…
  • Verschließt die Harnröhre.
  • Ist auch an der Atmung beteiligt, zusammenspiel mit dem Zwerchfell.
  • Arbeitet mit Bauch und -Rückenmuskeln zusammen, ist ein wichtiger Teil des Powerhouses.
  • Mehr Freude am Sex, für Beide.
  • Hält Energie im inneren des Körpers.
  1. Der Beckenboden ist Handteller dick und besteht aus drei Schichten. Wie eine liegende Acht, umgibt der erste Muskel, Scheide und After. Er liegt direkt unter der Haut und verbindet Schambein und Steißbein.
  2. Der mittlere Muskel verläuft quer und verbindet die beiden Sitzbeinhöcker.
  3. Die Innerste Muskelschicht gleicht einem Fächer, seine Fasern ziehen vom Steißbein zum Schambein und zur Seite.

Der Beckenboden mit seinen drei Muskelschichten

Der Beckenboden mit seinen drei Muskelschichten

Der Beckenboden mit seinen drei Muskelschichten

Die drei Schichten des Beckenbodens:

  • Der Beckenboden dient der Sicherung und der Lage der Organe.
  • Unterstützung des Verschlusses von Anus und Urethra.
  • Stützen der Wirbelsäule
Die Acht:

Schließmuskel für Blase und After. Im Überschneidungspunkt der Acht liegt Centrum tendium. Es ist eine Schlüsselstelle des Beckenbodens. Hier wird der Sitz des Wurzelchakras vermutet. Dieser Muskel ist von außen fühlbar, weil er direkt unter der Haut liegt. Musculus sphincter ani externus und Musculus bulbospongiosus. Diese Muskel kann man willkürlich anspannen.

Die Acht

Die Acht

 

 

 

Das Dreieck:

Wie ein elastisches, dreieckiges Tuch ist es zwischen den Sitzbeinhöckern und dem Schambein aufgehängt. (Hängematte)
Diaphragma urogenitale: Musculus levator ani, Musculus transversus perinei profundus und Musculus transversus perinei superficialis. Willkürlich zu bewegende Muskeln.

Das Dreieck

 

 

 

Der Fächer:

Diese Muskel wird auch Diaphragma pelvis genannt. Er ist sozusagen, das Zwechfell des Beckens. Als Erbe unsere Säugetier Vorfahren, hat dieser Muskel den Schwanz bewegt, der bei uns Menschen, nun das Steißbein ist.
Es ist die breiteste und dickste Schicht, da sie die Organe trägt. Auch dient er dem Verschluß des hinteren Beckens und hebt, bzw. senkt den Anus.
Musculus puborectalis, Musculus pubococcygeus , Musculus iliococcygeus, Musculus coccygeus. Diese Muskeln kann man nicht willkürlich bewegen. Überwiegend glatte Muskelfasern. Es gibt eine Verbindung zur Wirbelsäule.

 

Der Fächer, innerste Schicht des Beckenbodens

Der Fächer, innerste Schicht des Beckenbodens

 

 

 

 

 

 

 

Alle drei Schichten des Beckenbodens gemeinsam dargestellt

Alle drei Schichten des Beckenbodens gemeinsam dargestellt

 

 

 

 

 

 

 

Das Viereck

oder die Säulen des Sitzens

Sitzt man bequem und gerade auf einem Holzstuhl, kann man vor allem die Sitzbeinhöcker gut fühlen.  Schambein und Steißbein, fühlt man besser wenn man das Becken leicht vor und zurück kippt. In diesem Viereck ist Bewegung möglich. Die Sitzbeinhöcker können zueinander gezogen werden, ebenso wie Schambein und Steißbein. Auch das auseinander streben dieser Punkte ist machbar.
Wenn wir das Becken nach hinten bringen, um uns auf einen Stuhl zu setzten, streben die Sitzbeinhöcker auseinander. Das Steißbein zieht ach hinten.
Wenn wir das Becken nach vorne bringen und sich die Lendenwirbelsäule rundet, ziehen sich die Sitzbeinhöcker wieder zusammen. Das Steißbein zieht nach vorne. Die Gelenke des Beckens sind eine geschlossene Kette, das heißt, das jede Bewegung eines der Gelenke, Auswirkungen auf die Anderen Gelenke hat.

Das Viereck, oder die Säulen des Sitzens

Das Viereck, oder die Säulen des Sitzens

 

 

 

 

 

 

 

Die Punkte des Viereck nach innen ziehen

Die Punkte des Viereck nach innen ziehen

 

 

 

 

 

 

 

Die Punkte des Viereck nach außen ziehen

Die Punkte des Viereck nach außen ziehen

 

 

 

 

 

 

 

Wurzelchakra, Muladhara, Viereck, vierblättrige Lotusblühte

Wurzelchakra, Muladhara, Viereck, vierblättrige Lotusblühte

 

 

 

 

 

 

 

Das Steißbein:

Einst hatten wir Säugetiere einen mächtigen Schwanz. Er half unsere Bewegung zu steuern und im Gleichgewicht zu halten. Noch dazu gab er unseren Gefühlen Ausdruck. z.B. Freude = wedeln, Angst=Schwanz einziehen. Verbunden mit der Angst, konnte man verräterische Gerüche verbergen, ebenfalls durch Schwanz einziehen. Beim Fisch, ist es die Schwanzflosse die in Steuert und antreibt.
Was hat sich die Evolution bloß dabei gedacht, uns den Schwanz wegzunehmen?
Das hat natürlich mit dem aufrechten Gang zu tun. Im Vierfüsslerstand kann der Schwanz alle möglichen Richtungen einnehmen. Die Organe werden dabei von den Bauchmuskeln gehalten. Dann wurden wir um 90 Grad gedreht und damit die Organe nicht einfach unten rausfallen wurde der Beckenboden verstärkt. Und zwar, auch aus den Muskeln, die für die Bewegung des Schwanzes zuständig waren. Das Steißbein ist nun nach innen gebogen und schließt zusammen mit dem Beckenboden den Rumpf ab.
Das Steißbein ist etwas beweglich. Es ist sogar der beweglichste Teil der fünf Beckengelenke. Unter der Geburt, kann das Steißbein bis zu 3 1/2 cm nach hinten gebracht werden. Seine Haupt Bewegungsrichtung ist, nach vorn und nach hinten. Das Steißbein ist nicht, wie die Wirbelsäule durch Bandscheiben verbunden, sondern sie sind knöchern miteinander verwachsen. In seltenen Fällen, sind die einzelnen Wirbel auch durch Knorpelplatten miteinander verbunden Die Gestaltung der Steißbeinwirbel kann als recht variabel sein kann. Manche Menschen haben drei, andere vier oder fünf Steißbeinwirbel. Der letzte Wirbel ist Kegelförmig.
Viele Wissenschaftler behaupten, das Steißbein, sei ein rudimentäre und nutzloses Überbleibsel der Evolution.
Aber, das Steißbein dient als Befestigungsanker für Muskeln im Hüft- und Lenden-Rückenbereich. Nur mit diesem  Befestigungspunkt für unsere Muskeln ist das bequeme Sitzen möglich.
Auch heutzutage gibt es Menschen die mit einem Schwanz geboren werden, die nennt man Atavismus vom lateinischen atavus , es bedeutet Urahn.
Die Evolution gibt einmal eingeschlagene Wege niemals auf, sie verändert sie nur, im Sinne der Anpassung. In Folge dessen, haben wir die Wege der Evolution wie eine Zeitreise in uns.

Zitat, des französischen Paläontologen Louis Dollo

Das Dollo’sche Gesetz der Irreversibilität der Entwicklung bezieht sich auf das biologische Fachgebiet der Evolution und besagt, dass eine gewisse Komplexität, einst verloren gegangen, keinesfalls in einem phylogenetisch jüngeren Organismus vollständig re-evolutioniert werden kann. So erscheinen einmal ausgestorbene Tierarten nicht erneut in der Erdgeschichte. Aber auch verschwundene komplexe Merkmale werden nie auf dem umgekehrt gleichen Weg wieder komplett hergestellt.

http://www.politik-sind-wir.de/showthread.php/36497-Darwins-Evolutionstheorie-ist-falsch/page23


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